Handyliebe - Ein Gedicht

März 2021

Autor: Henri du Vinage

 

 

 

 

 

 

 

Die Finger, die Knöpfchen, streicheln,

Die Augen blinzeln in das glitzernde Lichtermeer,

Das Gehirn verzückt gar so sehr,

Die Worte der Liebe nur so schmeicheln.

 

Getrennt durch, Städte, Wälder und Wiesen,

Wärme, Freude und solch‘ Näh‘ gefühlt,

Bild, Wort und Ton die Seele umspült,

Des Schatzes Wohl und Lieb‘ gepriesen.

 

Ward das früher eine Freud‘,

Die Ferne spornte zur Heimkehr an,

Heut‘ verliebt sich die Trunkenheit der Liebe mit Klick.

 

Die Geheimnisse ein offenes Buch,

Wo du bist, was du bist und gerade isst,

Alles glasklar auf dem Tisch.

 

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